Europa-Cup 2007 in Portugal

Vanessa Rohrmoser, Kim Julia Jensen und Julia Purrmann fuhren mit dem Ziel nach Portugal ihre Leistungen des Vorjahres zu verbessern. Leider hatten sie an ihrem ersten Wettkampftag etwas Pech, so dass ihnen dies nur teilweise gelang. Vanessa Rohrmoser patze im ersten Pflichttanz, zeigte einen wunderschönen zweiten, in dem sie jedoch nicht die verdienten Noten erhielt. Platz 8 nach dem ersten Wettbewerbsteil. Kim Julia Jensen rutschte einmal aus und konnte sich mit einem schönen Walzer noch auf dem 10. Platz von 16 Teilnehmern wiederfinden. Bei den Senioren konnte Julia Purrmann keine zufriedenstellende Leistung bringen und musste sich mit dem letzten Platz zufrieden geben. Am nächsten Wettkampftag hieß es nun für Vanessa und Kim Julia ihre Stärken in den freien Spurenbildtänzen Cha-Cha und Rhumba voll auszuspielen, um sich zumindest in diesem Wettbewerbsteil unter die starken Südeuropäerinnen zu mischen. Vanessa machte den Anfang und legte einen schwierigen, ausdrucksstarken und temporeichen Cha-Cha aufs Parkett, der mit dem 4. Platz belohnt wurde. Ein toller Erfolg. In der Gesamtwertung wurde dies leider nicht belohnt und so landete sie auf einem Mittelfeldplatz (Platz 8). In der nächsten Altersgruppe startete Kim Julia und sie setzte alles auf eine Karte. Wunderschön in der Musik, mit schönen Kanten und weichen Körperbewegungen konnte sie sich mit dem sechstbesten OSP vier Plätze – in der Rollsportwelt fast eine kleine Sensation – nach vorne verbessern und schloss diesen Wettbewerb, genau wie Vanessa als beste deutsche Teilnehmerin ab. Julia Purrmann konnte sich zwar mit ihrer Kür verbessern, doch blieb am Ende der letzte Platz, gleich hinter den anderen beiden deutschen Konkurrentinnen. Ziel für die kommende Saison wird es nun sein, die Sicherheit der Pflichttänze zu verbessern, um durch dadurch bereits nach dem ersten Wettbewerbsteil dichter an der Spitzengruppe zu sein bzw. in diese vorstoßen zu können.

Annika Bode